Studien

FOMO - die Angst, etwas zu verpassen

Geschrieben von Anna Quinche am 14 April 2011. Posted in Studien

Durch die ständigen Statusupdates ihrer "Community" lassen sich Nutzer von Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken über die Aktivitäten ihrer Freunde informieren. Das führt gemäss Verhaltensforscher immer häufiger dazu, dass User Angst davor haben, Dinge zu verpassen. Für das Phänomen gibt es bereits einen Namen: Die Abkürzung FOMO steht für "fear of missing out" - die Angst etwas zu verpassen. Hinter dem Begriff steckt die Befürchtung der User, falsche Entscheidungen darüber zu treffen, wie sie ihre Zeit verbringen, erklärt Psychologe und Verhaltensforscher Dan Ariely von der Duke University gegenüber der "New York Times".

Soziale Netzwerke informieren derart direkt und genau über Aktivitäten von Freunden, dass man - anders als bei einem Gespräch - zeitgleich erfährt, was passiert. Sieht jemand ein eben auf Facebook hochgeladenes Foto von Freunden, die ohne ihn eine Flasche Wein trinken, dann stellt er sich sofort vor, wie es wohl wäre dabei zu sein, so Ariely. Das wiederum sei die Motivation, auch selbst Fotos oder Kommentare über eigene Aktivitäten zu veröffentlichen, um nämlich das eigene Leben interessanter darzustellen.

Schlechtes Zeugnis für Service von Facebook

Geschrieben von Anna Quinche am 19 März 2010. Posted in Studien, Kommunikation, Social Media, Web 2.0

Kurzlinks, die mit dem Aufstieg von Twitter und Co einen wahren Höhenflug erlebten, sollen das Leben im Web erleichtern. Doch das ist nicht immer der Fall, denn manche Dienste arbeiten zäh wie Kaugummi. Mit Abstand am langsamsten ist Facebooks neuer Kurz-URL-Service FB.me. Das ist das Kernergebnis einer Analyse von Watchmouse, im Zuge derer diverse Kurzlink-Anbieter miteinander verglichen wurden. Laut den Daten ist der Facebook-Dienst extrem langsam und addiert beim Laden einer Seite über zwei Sekunden dazu, nachdem auf den Kurzlink geklickt wurde.

Twitter etabliert sich schleppend, wächst aber stetig

Geschrieben von Anna Quinche am 09 März 2010. Posted in Studien, Social Media, Twitter

Twitter hat sich bei den weltgrößten Konzernen bisher nur schleppend etabliert. Erst gut ein Drittel der Fortune-500-Unternehmen nutzt den Short-Messaging-Dienst aktiv (mehr als eine versendete Nachricht pro Monat) zur Pflege von Kundenbeziehungen und Marketingzwecken, wie die Society for New Communications Research (SNCR) aufzeigt. Dennoch ist die Kurznachrichtenplattform bei den Top-Unternehmen erste Wahl und der schnellst wachsende Social-Media-Kanal. Generell verzeichnet das Web 2.0 bei den Konzernen anders als bei Kunden und Usern aber nur eine langsame Verbreitung.

Immer stärkere Nutzung von Social Media!

Geschrieben von Philipp Gatschet am 18 Februar 2010. Posted in Studien, Unternehmen, Web 2.0

Bereits 56% der Journalisten nutzen Social Media als wichtiges Recherche-Instrument. Das belegt die aktuelle Studie von Cision und der George Washington University. Alle Journalisten, so die Studie, nennen Google als wichtiges Instrument für ihre Recherchen. 61% werden zudem bei Wikipedia fündig. Ganz hoch im Kurs stehen Unternehmensblogs: 89% der befragten Journalisten geben an, Informationen aus Blogs zu holen!

Digitalisierung nimmt weiter stark zu

Geschrieben von Anna Quinche am 20 November 2009. Posted in Studien, Kommunikation, Social Media

Laut dem neusten “Digital Life Index“ von Microsoft Consumer & Online und Publicis Modem  nimmt die Nutzung von digitalen Medien in der Schweiz weiterhin zu und beherrscht den Alltag der Bevölkerung aktuell zu 33 Prozent. Bei der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen sei die Informationsbeschaffung mit digitalen Medien innerhalb eines halben Jahres um 30 Prozent gestiegen, während der Vergleichswert für die Gesamtbevölkerung 22 Prozent beträgt.

Web 2.0 in der Wirtschaft noch nicht angekommen

Geschrieben von Anna Quinche am 23 Oktober 2009. Posted in Studien, Unternehmen, Web 2.0

Wenig Web 2.0, viel E-Mail und noch mehr Telefon? Das ist laut einer aktuellen Studie von Forrester die vorherrschende Zusammenarbeitsform moderner Wissensarbeiter in Deutschland. Den Anforderungen der Unternehmen und der Betroffenen an bessere Zusammenarbeitsprozesse genügen diese Tools nach Expertenansicht jedoch oft nicht mehr – mit entsprechenden Folgen: Wer nicht heute bereits an seinem Arbeitsplatz der Zukunft arbeite, dem fehle schon sehr bald die erforderliche Infrastruktur für erfolgreiche Wissensarbeit.

Warum Frauen Social-Networking-Seiten dominieren

Geschrieben von Anna Quinche am 09 Oktober 2009. Posted in Studien, Kommunikation, Social Media

Die Daten-Visualisierungs-Webseite “Information is beautiful” hat sich neulich mit der Geschlechterfrage im Bereich der Social Media beschäftigt.  Die Seite zeigt auf eindrückliche Weise, dass die Anzahl Frauen, die sich auf Social-Networking-Seiten einloggen, jene der Männer bei weitem überschreitet (Chicks rule!). Nur gerade LinkedIn und YouTube weisen ein ausgeglichenes Verhältnis von Frauen und Männer auf, bei den meisten andern Plattformen wie beispielsweise Facebook, Twitter und MySpace liegt der Frauenanteil (deutlich) über 50 Prozent. Einzig digg.com wird von Männern dominiert.

Erfolg von Web 2.0-Aktivitäten ist messbar

Geschrieben von Anna Quinche am 30 September 2009. Posted in Studien, Kommunikation, Social Media

Es gibt keine Zweifel mehr: McKinsey belegt in einer aktuellen Studie, dass Web 2.0-Aktivitätenmessbaren Erfolg für Unternehmen bringen. Die internationalen Managementberater haben im Rahmen ihres vierteljährlichen “Global Survey” weltweit Unternehmen befragt, die bereits Web 2.0-Technologien und -Instrumente nutzen.

Die Antworten zeigen auf, weshalb Web 2.0 auch in Zukunft von grossem Interesse sein wird: 69 Prozent der Befragten hielten fest, dass ihre Unternehmen seit dem Einsatz von Social Media messbare Geschäftserfolge nachweisen können. Diese umfassen unter anderem innovativere Produkte und Dienstleistungen, effektiveres Marketing, optimierte Wissensvermittlung, geringere Geschäftskosten und höhere Erträge.