Kommunikation

Kommunikation im Umbruch!?

Geschrieben von Philipp Gatschet am 17 August 2009. Posted in Kommunikation, Social Media, Unternehmen

In Gesprächen und bei Präsentationen stellen wir grosse Informationsmankos fest. Fragen lauten etwa: Ist Kommunikation  auf der Basis von Web 2.0 notwendig, bereits ausgereift oder ein Strohfeuer in der schon übersättigten Kommunikationswelt? – Unsere Antwort: Der Einsatz von Elementen aus Web 2.0 steigert massiv die Kommunikationsmöglichkeiten und deren Nutzen!

Elemente aus Web 2.0 sind effizient, sinn- und wirkungsvoll einsetzbar. Und auch messbar! Wo und über welche Form die richtige Wirkung erreicht wird, zeigt die sachkundige Analyse, die auf fundiertem Wissen über Web 2.0, Marketing, Werbung und Kommunikation basieren muss.

Fast täglich liest man über Flickr, Facebook, Xing, Myspace u.v.a.m. und darüber, wie sich diese neuen Kommunikationsinstrumente in den bestehenden Komm-Mix einfügen lassen. Die unkonventionellen Medien lassen sich ganz konventionell beurteilen. Abgeklärt werden muss, wie überall, ob die relevanten Zielgruppen erreicht werden, der geografische Raum abgedeckt ist und wie sich die Kosten entwickeln.

Wird die Analyse dem Kommunikationsprofi mit guten Kenntnissen von Web 2.0 übertragen, stellt dieser schnell klar, welche der Instrumente von Kommunikation 2.0 zum Einsatz kommen können und wie die gekonnte Umsetzung den Erfolg garantiert.

Informationsloch

Geschrieben von Anna Quinche am 14 August 2009. Posted in Kommunikation, Events, Social Media

In Biel fand neulich der „Swiss Inline Cup“ statt. Für die Inlineskater wurde die Innenstadt gesperrt und die Buslinien grossräumig umgeleitet. Der Cup war ein Erfolg – nicht jedoch die Information für die Betroffenen. Die Stadt Biel hat es versäumt, ihre Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig über die Konsequenzen der Strassensperren zu informieren. Mario Cortesi schreibt im „Biel Bienne“ vom 12./13. August, „die Autofahrer gelangten am Sonntag einfach überall zu Fahrverboten, fluchten, mussten umkehren, hatten keine Ahnung, wie und wo der Parcours verlief. Auch Innenstadt-Bewohner wussten nicht, wie und wann sie mit dem Auto von ihren Wohnungen irgendwohin kamen“.

Doodle personalisiert seine Plattform

Geschrieben von Philipp Gatschet am 12 August 2009. Posted in Kommunikation, Social Media

Das beliebte Instrument der Terminplanung geht neue Wege. Im Newsletter vom 12.08.2009 verspricht Doodle die Personalisierung der Terminanfragen. Künftig kann die Terminanfrage mit wenig Aufwand werbefrei und mit eigenem Corporate Design (CD) versehen werden. Damit stösst Doodle in die Richtung, die wir von Kommunikationspunkt in den Medien von Web 2.0 verfolgen.

Auftritte auf Twitter, Facebook etc., so stellen wir fest, zeigen zu oft sehr “firmenfremde” Erscheinungsbilder. Zur Verfügung stehende Tools werden viel zu wenig genutzt. Hier zeigt sich, dass – obwohl der Einsatz der Instrumente einfach ist – es der fachlichen Unterstützung bedarf, damit das Unternehmen die Funktionen voll ausschöpfen kann und die Umsetzung dem CD entspricht. http://www.doodle.ch/

Was ist denn jetzt mit Web Zwei Null?

Geschrieben von Anna Quinche am 10 August 2009. Posted in Kommunikation, Social Media, Studien

Noch kennen viele den Begriff Web 2.0 gar nicht – oder wissen zumindest nicht genau, was dahinter steckt – und schon soll er wieder veraltet sein. Social Media heisst  es jetzt stattdessen. Bezeichnet wird mit beiden Ausdrücken die selbe Sache, nämlich die Gesamtheit aller Internetangebote, die den schnellen Informationsaustausch, Vernetzung und gemeinsame Online-Projekte ermöglichen. Dazu gehören Blogs, Netzwerk-Plattformen wie Xing oder Facebook, weitere Online-Communities und Microblogging wie Twitter.

Starke Marken im Web dank Social Media

Geschrieben von Anna Quinche am 22 Juli 2009. Posted in Kommunikation, Social Media, Studien

Nun ist es wissenschaftlich belegt: Marken, die im Umfeld von Social Media aktiv sind, steigern damit auch ihren finanziellen Erfolg im Web. Die besten Brands im Internet weisen gleichzeitig grosses Engagement auf Web-2.0-Plattformen wie Blogs, Twitter oder Facebook auf. Zu diesem Schluss kommen Analysten von Wetpaint und der Alitmeter Group in einem aktuellen Bericht über die Top-100 der internationalen Marken im Web, wie persoenlich.ch heute berichtet.
Dabei wurde untersucht, ob die jeweiligen Marken diverse Social-Media-Angebote einsetzen und dort präsent sind bzw. wie stark. Wie sich herausstellte, sind demnach jene Brands, die sich das so genannte Social Web intensiver zunutze machen insgesamt erfolgreicher als Marken, die das weniger oder gar nicht tun.
Natürlich sind die Daten mit Vorsicht zu geniessen. Der Zusammenhang zwischen Social-Media-Aktivitäten und finanziellem Erfolg lässt sich daraus herleiten, jedoch nicht mit Sicherheit nachweisen. Die Ergebnisse sprechen trotzdem eine deutliche Sprache: Grosse Brands verlegen ihre Kommunikation vermehrt ins Web und nutzen die neusten Instrumente für zielgruppenspezifische und kostengünstige Kampagnen. Das Social Web wird von diesen Firmen intensiv genutzt und ist fester Bestandteil ihrer Kommunikation geworden.
Alle andern müssen sich sputen: Es gibt keinen Grund, nicht im Social Web präsent zu sein. Kostengünstig, zielgruppenaffin und interaktiv kann nur im Web kommuniziert werden, daher sind diese Kanäle die optimale und immer mehr auch zwingende Ergänzung zur klassischen Kommunikation.
Starbucks ist übrigens die Marke Nummer eins unter den im Social Web aktiven Brands. Und bekanntlich hat es noch nie geschadet, den besten über die Schulter zu gucken. Hier geht’s zur Homepage von Starbucks.

Virtuelle Gefahr

Geschrieben von Anna Quinche am 17 Juli 2009. Posted in Kommunikation, Klassische Medien, Social Media

„Die Migros steht am Internetpranger“. So stand es in der Sonntagszeitung vom 12. Juli. Der Grund für diese virtuelle Lynchjustiz ist die Entlassung des langjährigen, kranken Migros-Mitarbeiters Peter Walser, über welche der Kassensturz berichtet hat. Im Anschluss an die Sendung meldeten sich auf dem Kassensturz-Blog Dutzende von Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern, die von ähnlichen Fällen erzählten. Die Migros wollte den einzelnen Fall nicht kommentieren, bestritt jedoch den Vorwurf, die Migros würde Arbeitsverhältnisse mit älteren Mitarbeitenden aus Kostengründen auflösen, um sie durch jüngere zu ersetzen. Damit ist die Geschichte aber nicht zu Ende. Nun wollen die Betroffenen per Internet Druck machen: Eine Gruppe Blogger plant eine Anti-MGB-Plattform (AMGB) aufzuschalten, um die Werte von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler aufleben zu lassen.
Jetzt ist die Migros gefordert: Hat sie Kenntnis über die Aktivitäten im Netz? Wie wird sie auf den virtuellen Angriff reagieren? Welche Macht können die Blogger mit der Anti-MGB-Plattform entwickeln, welche Schaden für das Unternehmen anrichten?
Nicht nur Riesen wie die Migros können durch unverhoffte Angriffe im Internet grossen Imageschaden erleiden. „Schädliche“ Meldungen über Produkte oder Dienstleistungen können sich von den betroffenen Firmen unbemerkt und sehr schnell im Netz verbreiten. Dieser Gefahr müssen sich Unternehmen heute bewusst sein. Und sich mit den geeigneten Massnahmen davor schützen.